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Molly |
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geboren
am 1. Juli 1991 |
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in Istanbul /
Türkei
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in München
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Molly wurde auf den Straßen Istanbuls geboren und verbrachte ihr erstes Lebensjahr mit einem schweren Überlebenskampf, der sie stark geprägt hat. |
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Mit
Geschwüren überzogen und hochträchtig wurde sie von einer tierleiebenden
Deutschen aufgenommen, noch rechtzeitig kastriert und liebevoll wieder
gesund gepflegt. Ihre nächsten sechs Lebensjahre verbrachte sie in dieser
Familie, wo es leider nicht nur eitel Sonnenschein gab, sondern auch
viel Gewalt seitens des Ehemanns der Deutschen. |
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Aufgrund einer Familientragödie hat Molly erneut im
Alter von ca. 7 Jahren ihr Zuhause verloren und kam nach Deutschland,
ohne diese Reise wäre sie nicht mehr am Leben. |
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Ich habe sie im Februar 1999 als Pflegehund aufgenommen, um sie an einen guten Einzelplatz zu vermitteln, da Molly aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit unverträglich mit anderen Hunden und Katzen war. |
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Trotz monatelangen Anzeigen hat niemand Interesse an
Molly gezeigt, die leider einen etwas unförmigen Körper hat und ein
aggressives Verhalten an den Tag legte. |
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So blieb Molly bei mir, ihr „leichtes“ Übergewicht
konnte ich leider nicht reduzieren, weil sie auf Diäten sehr aggressiv
reagiert und meine anderen Tiere dann angeht, dafür hat sich ihr gestörtes
Verhalten deutlich verbessert. |
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Sie
greift jetzt weder Katzen noch andere Hunde an, läßt die Jagd auf Radfahrer
und Jogger sein und hat gelernt, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten
und einige Befehle wie „warten“ ohne Murren und Beißen auszuführen. |
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Ich hätte es nicht für möglich gehalten, daß auch ein „alter“ Hund noch in der Lage ist, sein Verhalten so grundlegend zu ändern und sich in eine Gruppe zu integrieren. |
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Sie war kein schöner Hund, aber ein treuer und sehr anhänglicher Begleiter, und sie wird immer einen Platz in meinem Herzen behalten. |
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Wenn Du kannst? Wenn Du immer fröhlich sein kannst, Schmerzen und Pein ignorieren ... wenn Du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür dankbar bist, wenn Du verstehen kannst, daß diejenigen, die Dich lieben, zu beschäftigt sind, Zeit für Dich zu haben, wenn Du übersehen kannst, wenn die, die Du liebst, es an Dir auslassen, wenn etwas schiefgeht - auch wenn es nicht Deine Schuld ist, wenn Du das begrenzte Wissen, die schlechte Erziehung eines Freundes ignorieren kannst, ohne ihn zu korrigieren, wenn Du dazu fähig bist, den Reichen nicht besser zu behandeln als den Armen wenn Du der Welt gegenübertreten kannst - ohne Lügen und Betrug, wenn Du tief im Herzen wirklich ehrlich sagen kannst, daß Du keine Vorurteile hast gegen Glauben, Religion oder Politik, Dann - mein Freund - bist Du fast so gut wie Dein Hund. Fast, aber nicht ganz. (Entnommen aus Leo-Letter USA Volume 12, No. 3, 1996, Verfasser unbekannt) |
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